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Hotlist 2014 – die besten Bücher aus unabhängigen Verlagen

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144 unabhängige Verlage aus Deutschland, Österreich und der Schweiz haben sich in diesem Jahr um einen Platz auf der Hotlist 2014 beworben. Aus allen Einreichungen nominierte das unabhängige Kuratorium 30 Titel, aus denen das Publikum im Internet bis zum 18. August drei Titel zur Hotlist auswählen kann. Die sieben weiteren Titel auf der Hotlist 2014 wählt die diesjährige Jury aus den Kandidaten.

Die Hotlist bilden die zehn nominierten Titel, die Anfang September 2014 bekannt gegeben werden. Die Jury entscheidet dann über einen Gewinnerverlag der Hotlist 2014 und vergibt den mit 5000 Euro dotierten Hauptpreis.

Die «Hotlist der Independents» – die Liste der 10 Spitzentitel unabhängiger Verlage, wird in diesem Jahr zum sechsten Mal ausgeschrieben. Zum dritten Mal wird auch der Melusine-Huss-Preis von Buchhändlerinnen und Buchhändlern an einen Verlag mit einem Titel auf der Hotlist verliehen.

Die Preisverleihungen finden im Rahmen der Frankfurter Buchmesse am Freitag, 10. Oktober 2014 im Frankfurter Literaturhaus statt, im Vorfeld der etablierten «Party der Independents».

Das Publikumsvoting läuft bis 18. August 2014 über www.hotlist-online.com. Von den SWIPS-Verlagen nominiert sind:

  • Lars Müller Publishers: Andri Pol: Menschen am CERN
  • Limmat Verlag: Czurda / Kretzen / Renninger: Handbuch der Ratlosigkeit
  • Rotpunktverlag: Rolf Niederhauser: Seltsame Schleife
  • Unionsverlag: Mia Couto: Das Geständnis der Löwin
  • Verlag die brotsuppe: Marie-Luise Könneker: Asseblick

 

Wir bitten um Ihre Unterstützung.


Urs Zürcher am Debütantensalon

Zum 5. Mal bewerben sich Autorinnen und Autoren um den «Klaus-Michael Kühne-Preis», der mit 10’000 Euro dotiert ist und im Rahmen des Harbour Front Festivals verliehen wird. Prämiert wird das beste Romandebüt des Jahres.

Aus der Schweiz wurde Urs Zürcher mit «Der Innerschweizer» (Bilgerverlag) ausgewählt. Die übrigen sieben KandidatInnen: Madeleine Prahs, Verena Güntner, Heike Kühn, Per Leo, Martin Kordic, Martin Lechner und Horst Sczerba.

Kelag-Preis für Fehr

Beim Bachmannpreis-Wettbewerb in Klagenfurt hat dieses Jahr Michael Fehr den Kelag-Preis erhalten, der mit Auszügen aus seinem noch nicht veröffentlichten Roman „Simeliberg“ angetreten ist. Fehr hat auch den Federwelt-Preis der Automatischen Literaturkritik gewonnen. Wir gratulieren Michael Fehr und seinem Verleger Matthias Burki vom Verlag Der gesunde Menschenversand.

fehrMichael Fehr, geboren 1982, aufgewachsen in Muri bei Bern. Studium am Schweizerischen Literaturinstitut und an der Hochschule der Künste Bern (Master in Contemporary Arts Practice). Er ist Schweizer Projektleiter für “Babelsprech” zur Förderung junger deutschsprachiger Dichtung. Auswahl Auszeichnungen: Literaturpreis des Kantons Bern 2013, BEST – Trächsel-Stipendium zum Berufseinstieg 2012